Frost: Ausfall von Wind- und Photovoltaikenergie
Frost: Ausfall von Wind- und Photovoltaikenergie

Frostige Wirklichkeit: Nahezu keine Wind- und Photovoltaik-Energie bei kaltem Wetter.

Keine Windenergie bei kaltem Wetter



Samstag, 11. Februar 2017

Ein weiterer trauriger Baustein im Wahnsinn der Energiewende:

1) Während der Kaltwetterperiode im Januar 2017 fiel die Einspeisung der Windenergie- und Photovoltaikanlagen fast völlig aus.

2) Die Kaltflaute zeigt, dass adäquate Speichertechnologien in der dann nötigen Größenordnung eine Illusion darstellen.

3) Hinzu kommt, dass die wachsenden Spitzen bei hohen Leistungseinspeisungen den minimalen Bedarf überschreiten und durch die wegbrechende Regelfähigkeit der konventionellen Anlagen die Netzstabilität extrem gefährdet wird. Der Blackout wird immer wahrscheinlicher.


Die Energiewende ist grandios gescheitert. Die AfD belegt das schon seit langem, aber keiner der Kartellparteien-Ideologen und ihrer untertänigen Pressevertreter wollte es wahr haben. Dann bestätigte auch die Kritik der Expertenkommission der Bundesregierung das Chaos und das Verfehlen der gewünschten Ziele. Zum Jahresende 2016 folgte der Bundesrechnungshof der Kritik am EEG.

In der kalten Jahreszeit erleben wir nun wieder das nächste Desaster: bei kaltem Wetter fällt die Einspeisung durch Windenergieanlagen und Photovoltaikanlagen nahezu komplett aus.


Speichertechnologien



Was man zudem nie vergessen darf: auf absehbare Zeit gibt es keine ausreichenden Speichertechnologien für Wind- und Photovoltaikanlagen. Das bedeutet, dass schon mehrere Tage Kälte unsere Stromversorgung riskieren würden. Deshalb sind Ersatzkraftwerke erforderlich.

Wollen Sie aber nur ein Kernkraftwerk abschalten (z.B. Neckarwestheim 2 mit 1400 MW), dann brauchen Sie zum Ersatz fast 2000 Windkraftanlagen *. Zusätzlich brauchen Sie aber eben auch noch ein Backup-Kernkraftwerk (was wohl kaum beabsichtigt ist) oder zwei Backup-Kohlekraftwerke (von denen die meisten auch nicht mehr wollen) oder vier Backup-Gaskraftwerke. Jedem ideologischen Verfechter der Energiewende sollte das klar sein: die "klassischen" Kraftwerke müssen weiter als Ersatz für Stromschwankungen betrieben werden! Und gegebenenfalls müssen für die Energiewende sogar neue dieser konventionellen Kraftwerke gebaut werden...


- Tichys Einblick: Externer Link Energiewende trifft frostige Wirklichkeit


* Ausführungen von Dr. Rudolf Kohler aus Heilbronn (Externer Link www.dr-kohler.de):

Ein Windrad hat eine Leistung von 3 MW. Ein Kernkraftwerk (GKN, Neckarwestheim 2) hat eine Leistung von 1.500 MW (genaugenommen 1.450, aber es rechnet sich leichter). Also braucht man 500 Windräder, um die Leistung eines Kernkraftwerksblocks zu ersetzen.

Das GKN produziert im Jahr 11.600 Gigawattstunden (8.000 Volllaststunden) an planbarem Strom (sprich es produziert Strom, wenn er benötigt wird). Die 500 Windräder produzieren im Jahr 3.000 GWh volatilen Strom (d.h. sie produzieren dann Strom, wenn es dem Wind gefällt). Um die identische
Strommenge zu erzeugen, benötigt man rechnerisch fast 2.000 Windräder, die aber oft gar keinen Strom liefern und manchmal ein Vielfaches der benötigten 1.500 MW.

Also brauchen wir als Ersatz für das Kernkraftwerk:

- 2.000 Windräder plus ein Backup-Kernkraftwerk, oder
- 2.000 Windräder plus zwei Backup.Kohlekraftwerke, oder
- 2.000 Windräder plus vier Backup-Gaskraftwerke, oder
- 2.000 Windräder plus Speicher **,

wobei die Backup-Kraftwerke nicht mit höchster Effizienz betrieben werden können, sondern ständig dem Zappelstrom hinterherregeln müssen. Was das ständige Auf und Ab für den Verbrauch und für den Verschleiß bedeutet, kennen Sie vom Auto.


** Anmerkung: wie schon erwähnt, gibt es die nötigen Speichertechnologien in absehbarer Zeit nicht.




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