Flüchtling droht mit Selbstverletzung: 26 Einsatzkräfte retten ihn!
Flüchtling droht mit Selbstverletzung: 26 Einsatzkräfte retten ihn!

Ein afghanischer Flüchtling bekam einen Verweis seiner Unterkunft, weil er Einrichtung beschädigte. Darauf sperrte er sich in einem Zimmer ein und drohte damit, sich selbst zu verletzen. Die Polizei flog ein Spezialeinsatzkommando mit zwei Hubschraubern ein. 26 Einsatzkräfte retteten ihn (vor sich selbst). Die AfD wollte nun die Folgen erfahren...

Flüchtling droht mit Selbstmord



Montag, 24. September 2018

Am 14. März 2018 drohte in Mosbach (gehört zum Gebiet des Polizeipräsidiums Heilbronn) ein afghanischer Flüchtling "in psychischer Ausnahmesituation" sich zu verletzen. Er hatte sich mit einem Messer bewaffnet in einem Zimmer der Unterkunft "Haus Elz", auf dem Gelände der Johannes-Diakonie Mosbach, eingeschlossen. Der "psychische Ausnahmezustand" kam zustande, weil der Asylbewerber von seiner Mosbacher Unterkunft einen Verweis bekommen hatte. Den bekam er, weil er Einrichtung beschädigte.

Um ihn aus seinem Zimmer zu bekommen, wurde ein Spezialeinsatzkommando mit zwei Hubschraubern eingeflogen, welches dann eindrang. Der Afghane wurde in ärztliche Behandlung geschickt.


Der AfD-Abgeordnete Dr. Rainer Podeswa wollte wissen, was aus diesem Fall wurde und stellte eine Anfrage an die Landesregierung. Ergebnis:

- 26 Einsatzkräfte wurden benötigt. Der Einsatz kostete 3.546 Euro. Klingt schon fast wenig dafür, dass zwei Hubschrauber und Spezialkräfte im Einsatz waren.

- Die Ermittlungen sind abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft hat gegen den 18-jährigen Afghanen "erzieherische Maßnahmen" verhängt. Er bekam eine Ermahnung und 10 Arbeitsstunden.


Natürlich muss Menschen, die Gedanken an Selbstverletzung plagen, geholfen werden. Es wirkt jedoch etwas grotesk, dass in diesem Fall gleich 26 Einsatzkräfte nötig wurden. Umso unverständlicher ist es, dass ein solcher Einsatz nur eine Ermahnung nach sich zieht.



Landtag von Baden-Württemberg, Anfrage in Drucksache 16/4650

Presseberichte zum ursprünglichen Vorfall:
https://www.rnz.de/nachrichten/mosbach_artikel,-polizeieinsatz-in-mosbach-sek-ueberwaeltigt-gefaehrdeten-_arid,344931.html
https://www.tag24.de/nachrichten/mosbach-klinik-messer-spezialkommando-sek-afghane-einsatz-gewalt-polizei-475900



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Ansprechpartner

Landtagsbüro von Dr. Rainer Podeswa

Telefon 0711 20635 626
E-Mail Rainer.Podeswa@afd.landtag-bw.de

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