Netto-Vermögen: Deutschland ärmer als Uganda und Kenia
Netto-Vermögen: Deutschland ärmer als Uganda und Kenia

Der IWF hat in einem neuen Vergleichsverfahren die tatsächlichen Staatsbilanzen für 31 Volkswirtschaften ermittelt, die fast zwei Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung abdecken. Deutschland liegt unter den sieben schwächsten Staaten der Erhebung – hinter Uganda und Kenia.

Netto-Vermögen: Deutschland ärmer als Uganda und Kenia



Donnerstag, 11. Oktober 2018

Der IWF hat in einem neuen Vergleichsverfahren die tatsächlichen Staatsbilanzen für 31 Volkswirtschaften ermittelt, die fast zwei Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung abdecken. Deutschland liegt unter den sieben schwächsten Staaten der Erhebung – hinter Uganda und Kenia.

Hintergrund: Das deutsche Netto-Vermögen ist auch bei Berücksichtigung allen Besitzes negativ. Die Verschuldung beträgt 19,5 Prozent der Wirtschaftsleistung. [1]

Kurz gesagt: aufgrund der Verschuldungspolitik der Altparteien ist Deutschland insgesamt verschuldet statt Vermögen zu besitzen. Und für Schulden muss man bezahlen. Geld, welches dann für andere Dinge fehlt.

Zum Glück gibt es aber die magische Altparteien-Formel: "Uns geht es doch so gut!" Oder wie es die CDU letztes Jahr plakatierte: "Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben".


In dem Zusammenhang muss auch immer wieder betont werden:

- Deutschland hat eine der niedrigsten Wohneigentumsquoten in Europa. Nur ca. 43% wohnen in eigenen vier Wänden, während der OECD-Durchschnitt bei 65% liegt. In Ungarn und der Slowakei sind es mehr als 80%. [2]

- Deutschland hat die zweithöchste Steuer- und Abgabenquote der Welt. Nicht die Besserverdiener, sondern Durchschnittsverdiener leiden am stärksten unter der Abgabenlast. [3]

- Deutschland gehört zu den Ländern, in denen die Schere zwischen arm und reich am größten ist. Im Vergleich liegt Deutschland auf dem Niveau von Togo und Marokko. [4]


Das ist das Ergebnis davon, wenn Jahrzehnte lang Parteien regieren, die sich selbst "sozial" nennen. Sie behaupten genau diesen Zustand zu bekämpfen, aber in Wirklichkeit machen sie ihn immer schlimmer. Egal ob aus Absicht oder aus Unfähigkeit.

Zeit für einen politischen Wechsel!



[1] https://blogs.imf.org/2018/10/09/the-wealth-of-nations-governments-can-better-manage-what-they-own-and-owe/
https://jungefreiheit.de/wirtschaft/2018/netto-vermoegen-iwf-listet-deutschland-noch-hinter-uganda-ein/
[2] https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/immobilien/rote-laterne-bei-der-foerderung-von-wohneigentum/13747696.html
[3] http://www.deutschlandfunk.de/oecd-deutschland-hat-zweithoechste-steuer-und-abgabenquote.769.de.html?dram:article_id=383638
[4] https://www.focus.de/finanzen/geldanlage/laendervergleich-deutschland-nur-auf-platz-117-in-welchen-laendern-die-schere-zwischen-arm-und-reich-am-kleinsten-ist_id_7236465.html



Stichworte:
  Pressemitteilungen    Wirtschaftspolitik    Finanzpolitik    Haushaltspolitik    Wirtschaftsführung    Staatsschulden    Staatsvermögen    Nettovermögen    IWF    OECD    Wohneigentum    Durchschnittsverdiener    Armut  

Ansprechpartner

Landtagsbüro von Dr. Rainer Podeswa

Telefon 0711 20635 626
E-Mail Rainer.Podeswa@afd.landtag-bw.de

Landtagsbüro von Dr. Rainer Podeswa




- Aktuelle Meldungen