Heilbronner Stimme: Wieder Hetze mit Fake News und Täter-Opfer-Umkehr
Heilbronner Stimme: Wieder Hetze mit Fake News und Täter-Opfer-Umkehr

Erwiderung auf den Kommentar von Reto Bosch in der Heilbronner Stimme vom 27. September 2018. In diesem Artikel unterstellt Reto Bosch, Autor der Heilbronner Stimme, der Landtagsabgeordneten Carola Wolle (AfD) die Aberkennung der Menschenwürde für Homosexuelle mit absurd konstruierten Begründungen. So hat sie einen Artikel über den SPD-Abgeordneten Johannes Kahrs zum Lesen empfohlen.

Heilbronner Stimme: Wieder Hetze mit Fake News und Täter-Opfer-Umkehr
Erwiderung auf den Kommentar „Ungeheuerlichkeit mit politischer Dimension“ von Reto Bosch in der Heilbronner Stimme vom 27. September 2018



Dienstag, 2. Oktober 2018

Erwiderung auf den Kommentar „Ungeheuerlichkeit mit politischer Dimension“ von Reto Bosch in der Heilbronner Stimme vom 27. September 2018

Im oben genannten Artikel unterstellt Reto Bosch, Autor der Heilbronner Stimme, der Landtagsabgeordneten Carola Wolle (AfD) die Aberkennung der Menschenwürde für Homosexuelle. Er begründet diese konstruierte Behauptung damit, dass sie einen Artikel zum Lesen empfohlen hat, der sich mit dem SPD-Abgeordneten Johannes Kahrs beschäftigt, welcher die AfD als „rechtsradikale Arschlöcher“ bezeichnet hat.


Offener Leserbrief an Herrn Reto Bosch:



Sehr geehrter Herr Bosch,

es freut mich, dass Sie dank mir abseits der Mainstreampresse auch alternative Medien zur Kenntnis nehmen. Noch besser wäre es allerdings, wenn Sie die dort veröffentlichten Artikel nicht nur nach kompromittierenden Statements durchsuchen, sondern die Artikel auch im Ganzen lesen, verstehen und vielleicht sogar zum Anlass für einen informativen und ausgewogeneren eigenen Journalismus nehmen würden.

Da Medien wie die Heilbronner Stimme an dieser Stelle üblicherweise die Überlegenheit der eigenen Qualität gegenüber alternativen Medien betonen, möchte ich daran erinnern, dass Ihrer Heilbronner Stimme erst gestern (01.10.2018) von der Pressestelle des Landtages auf Hinweis der Landtagspräsidentin eine falsche Berichterstattung angemahnt Externer Link wurde. Zudem ist in Landtagsdrucksachen dokumentiert, dass auch Minister Ihnen schon mediale Irreführung, sprich falsche Berichterstattung, attestierten (siehe z.B. Drucksache 16/3957). Für Überheblichkeit besteht also kein Anlass.

Der von Ihnen angesprochene Externer Link Artikel bei JournalistenWatch mit dem Titel „SPD- „Arschloch“ Kahrs: Skandale pflastern seinen Weg“ vom 1. Oktober 2017 beleuchtet die Personalie Johannes Kahrs in einer Tiefe, welche die Abgründe dieser Person mehr als deutlich werden lässt. Nächtlicher Telefonterror beim politischen Gegner, Partys mit bei ihm übernachtenden Minderjährigen, Putsch in der eigenen Partei, fragwürdige Spendenannahmen und Lobbyismus, die Beleidigung von Jugendlichen,... und sogar Frau Merkel wollte er mal entsorgen!

Der von mir verlinkte Artikel fasst die „Personalie Kahrs“ nicht nur zusammen, sondern belegt alles davon mit Verlinkungen zu „Qualitätsmedien“ wie der FAZ. Der Autor selbst beschwert sich im Artikel zudem über die wörtlich ordinäre „Gossen-Sprache“ von Herrn Kahrs, weshalb er gerade in der Einleitung diese nur als Stilmittel übernommen hat. Das der Satz an „Primitivität kaum zu überbieten sein dürfte“, wie Sie schreiben, ist wohl gerade die Absicht des Autors, um die Abgründe aufzuzeigen, in die Herr Kahrs das Niveau der politischen Debatte mit seiner „Gossen-Sprache“ öffentlich und im Parlament stürzt.

Natürlich verschweigen Sie all das, Herr Bosch, mit Ihrem gewohnt manipulativen Stil. Ich hätte die Einleitung nicht so geschrieben, aber sie ändert auch nichts an den Tatsachen: Wer wirklich beleidigt und wo der wirkliche Skandal liegt. Daraus zu konstruieren, dass ich Homosexuellen Menschenwürde absprechen wolle, ist eine groteske Verleumdung und reiht sich ein in die Reihe von Falschnachrichten und Desinformationen, die Sie immer wieder über die AfD verbreiten.


Fassen wir zusammen:



Ein SPD-Politiker beleidigt AfD-Abgeordnete immer wieder extrem - im Bundestag, im Fernsehen, in Zeitungen. Er nennt uns u.a. „rechtsradikale Arschlöcher“. Statt sich aber mit diesem unflätigen Verhalten zu beschäftigen verurteilen Sie mich, weil ich einen Artikel verlinke, der die Vergangenheit des SPD-Politikers aufzeigt. Herr Bosch, das nennt man Victim blaming oder „Täter-Opfer-Umkehr“!


Im Übrigen sind Sie der Journalist. Es liegt an Ihnen und Ihrer Zeitung, dass Sie die Bürger ausgewogen informieren, dann müssten diese gar nicht erst zu alternativer Presse greifen. Doch wo waren Ihre empörten Artikel zu den zahlreichen Beleidigungen der AfD durch Herrn Kahrs? Kam von Ihnen ein Aufschrei, dass seine Beleidigungen unsachlich und undemokratisch sind?

Während die AfD-Umfragewerte immer weiter steigen, veröffentlichte Ihre Zeitung heute (02.10.2018) eine DPA-Grafik unter dem Titel „Unwählbar: Welche Partei würden Sie auf keinen Fall wählen?“, um die AfD prominent auf Platz 1 zu setzen. Dabei legen Sie, nach eigenen Angaben, eine Befragung vom Mai/Juni zu Grunde. Ist Ihnen schon aufgefallen, dass wir Oktober haben? Haben Sie den Inhalt der DPA geprüft? Oder haben Sie diesen, wie so oft und inzwischen üblich, einfachheitshalber nur kopiert? Ihre Zeitung und Ihre Artikel, Herr Bosch, sind ein wesentliches Puzzlestück des Gesamtbildes der aktuellen Presse. Mich wundert es nicht, dass diese immer häufiger der Lüge bezichtigt wird!

Wer derart einseitig wie Sie berichtet und Täter und Opfer verdreht, der ist ein Hetzer, Herr Bosch!

Mit freundlichen Grüßen
Carola Wolle, MdL




Drucksache 16/3957
https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/3000/16_3957_D.pdf

Falsche Berichterstattung über die Landtagspräsidentin?
https://www.facebook.com/Podeswa/photos/3079327595598092/

Artikel bei JournalistenWatch und wichtige Berichterstattungen über Johannes Kahrs:
https://www.journalistenwatch.com/2017/10/01/spd-arschloch-kahrs-skandale-pflastern-seinen-weg-2/
https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Kahrs
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/spd-hamburg-das-system-johannes-kahrs-1783135-p4.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3
https://politikstube.com/meuthen-ueber-die-methoden-des-spd-asozialdemokraten-johannes-kahrs-ich-krieg-dich-du-schlampe/

Johannes Kahrs bezeichnet uns AfD-Abgeordnete als "rechtsradikale Arschlöcher":
https://www.journalistenwatch.com/2017/09/26/spd-ler-nennt-afd-abgeordnete-live-im-tv-rechtsradikale-arschloecher/
https://youtu.be/xlDdej4gssc
https://www.journalistenwatch.com/2017/09/28/nebenberuf-afd-hetzer/

Letzte Kahrs-Vorfälle:
https://www.journalistenwatch.com/2018/09/12/sie-afd-fraktion/

https://www.journalistenwatch.com/2018/09/12/bundestag-schulz-faschismus/
https://www.welt.de/politik/deutschland/article181506296/Hass-macht-haesslich-AfD-verlaesst-nach-Kahrs-Beleidigung-den-Bundestag.html
https://www.welt.de/regionales/hamburg/article181517148/Johannes-Kahrs-Wenn-Kritik-die-AfD-trifft-macht-die-nur-Mimimi.html
https://www.cicero.de/innenpolitik/generaldebatte-bundestag-johannes-kahrs-spd-gauland-afd-streitkultur
https://www.focus.de/politik/deutschland/johannes-kahrs-provozierte-im-bundestag-spd-mann-macht-in-nur-einer-rede-alle-fehler-die-politiker-im-umgang-mit-afd-machen_id_9582483.html
Die gleiche DPA-Grafik von heute (02.10.18) ("Wen würden Sie nicht wählen") bei anderen Medien - von der DPA wird blind 1:1 kopiert:
https://archive.fo/ooGGK
https://www.wz.de/politik/inland/populismus-wird-allmaehlich-zum-massenphaenomen_aid-33423635

Wozu es führen kann, wenn von der DPA ohne Kontrolle Meldungen kopiert werden, hat man beispielsweise beim "Hexenhammer"-Vorfall gesehen:
https://www.rainer-podeswa.de/p/hexenhammer-345.html



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Ansprechpartner

Landtagsbüro von Carola Wolle

Telefon 0711 20635 633
E-Mail Carola.Wolle@afd.landtag-bw.de
Externer Link www.carola-wolle.de

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Dr. Rainer Podeswa, MdL ist nicht Herausgeber dieser Meldung. Sie wird gezeigt, weil sie Relevanz für den Wahlkreis von Dr. Rainer Podeswa, MdL hat.